Veranstaltung im Ostpreußischen Landesmuseum im Februar 2018

Pressemitteilung

Ostpreußisches Landesmuseum
Heiligengeistraße 38
21335 Lüneburg

Telefon 04131-75995-0 Telefax 04131-7599511


Die Unabhängigkeit Polens 1918 -

Befürworter und Gegner

Vortrag von Dr. Elisabeth Haid, Universität Wien

Mittwoch, 21. Februar 2018 um 18:30 Uhr

Veranstaltungsort: Neubau des Ostpreußischen Landesmuseums, Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg

Eintritt frei

Seit der Aufteilung Polens Ende des 18. Jahrhunderts zwischen den benachbarten Großmächten Russland, Preußen und Österreich existierte über 120 Jahre kein eigenständiger polnischer Staat. Diese Grenzziehungen wurden in Frage gestellt, als sich im Ersten Weltkrieg die drei Mächte als Kriegsgegner gegenüberstanden. In allen drei Reichen wurde die Frage nach einer politischen Neuordnung Polens aufgeworfen. Der Schwerpunkt des Vortrags wird auf den Debatten um die Zukunft Polens im Deutschen Reich und dem verbündeten Österreich-Ungarn liegen. Er geht den unterschiedlichen Zielen und Plänen der Regierungen sowie polnischer und deutscher Politiker nach. Auf welche Widerstände stießen polnische Unabhängigkeitsbestrebungen und wie kam es 1918 schließlich zurStaatsgründung?

Dr. Elisabeth Haid studierte Geschichte und Slawistik an der Universität Wien. In ihrer 2017 abgeschlossenen Dissertation beschäftigte sie sich mit Presse und Propaganda im Ersten Weltkrieg anhand der österreichischen Provinz Galizien. Sie war mehrere Jahre alsUniversitätsassistentin am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien tätig. Derzeit ist sie Forschungsstipendiatin am Nordost-Institut Lüneburg.

Eine Veranstaltung des Kulturreferats am Ostpreußischen Landesmuseum und des Nordost-Instituts (IKGN e.V.) in Lüneburg

Kartenreservierung: Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de

Das Ostpreußische Landesmuseum ...

... wird zurzeit umgebaut und modernisiert.

Das neue Eingangsfoyer ist bereits fertiggestellt und von der Heiligengeiststraße 38 zu betreten. Die neue, vollständig überarbeitete Dauerausstellung mit Deutschbaltischer Abteilung wird nach den Umbaumaßnahmen voraussichtlich im Sommer 2018 wiedereröffnet.

Mit der Ostpreußischen Kulturstiftung als Trägerin wird das Landesmuseum institutionell durch die Bundesrepublik Deutschland auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und das Land Niedersachsen gefördert.

Während der Umbauphase reduzierte Öffnungszeiten:

Täglich außer Montag von 12 bis 17 Uhr.

Eintritt: 3,- / 2,- Euro. Im Eintritt ist der Besuch des direkt benachbarten Brauereimuseums enthalten. Gruppenführungen auf Anfrage.

Verkehrsverbindungen:

In fußläufiger Entfernung vom Lüneburger Bahnhof. Dort fahren auch Buslinien (in Richtung Am

Sande). PKW-Fahrer parken am besten auf den Parkplätzen „Stadtmitte“ oder „Theater“.

Nähere Informationen im Internet unter www.ostpreussisches-landesmuseum.de

oder telefonisch unter 04131 / 75 99 50.

Lüneburg, 2. Februar 2018

presse@ostpreussisches-landesmuseum.de

www.ostpreussisches-landesmuseum.de